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Häufige Fragen (FAQ)
Patientin beim 3D-Scan der Zähne ohne Abdruck

Digitale KFO - präziser geht es nicht

Digitale Kieferorthopädie bezeichnet den Einsatz moderner digitaler Technologien in der kieferorthopädischen Diagnostik, Planung und Behandlung. Sie revolutioniert die herkömmlichen Verfahren durch mehr Präzision, Effizienz und Patientenkomfort.

Digitale Kieferorthopädie ist ein bedeutender Fortschritt gegenüber traditionellen Methoden. Sie bietet sowohl für Behandler als auch für Patienten viele Vorteile – insbesondere in Komfort, Genauigkeit und Effizienz. Besonders bei unsichtbaren Zahnkorrekturen wie Alignern ist sie inzwischen Standard.

Insgesamt tragen digitale Verfahren zu einer präziseren, effizienteren und patientenorientierten kieferorthopädischen Behandlung bei.

Ihre Vorteile auf einen blick

  • Behandlungsergebnisse können vorab simuliert und veranschaulicht werden.
  • Reduzierte Strahlenbelastung dank digitalem Röntgen.
  • Komfortable digitale Abformung ohne Würgereiz.
  • Dank Dental Monitoring können Sie regelmäßige Kontrollfotos Ihrer Zähne bequem zu Hause aufnehmen und direkt über eine App an unsere Praxis übermitteln. So begleiten wir Ihre Behandlung aus der Ferne, reduzieren unnötige Praxisbesuche und machen den gesamten Prozess für Sie so unkompliziert wie möglich.
  • Die Vernetzung innerhalb der Praxen stellt sicher, dass jeder Standort alle Ihre Informationen zur Behandlung parat hat.

Intraorale Scanner

Statt herkömmlicher Abdruckmasse werden Zähne mit einem digitalen Scanner aufgenommen. Der Scanner fotografiert Ihre Zähne und das Zahnfleisch mit 6.000 Fotos pro Sekunde und errechnet daraus ein virtuelles, digitales 3D-Modell. Das 3D-Modell ist sofort verfügbar. Durch den digitalen 3D-Scanner können wir auf den Patienten so unbeliebten Alginat- bzw. Silikonabdruck verzichten. Kein drückender Abformlöffel oder in den Rachen fließendes Silikon, kein Reißen an den Zähnen – vollkommen stressfrei für Sie!

3D-Druck & CAD/CAM

Durch den Einsatz moderner 3D-Scans wird die Behandlung genauer, komfortabler und effizienter, da der unangenehme herkömmliche Abdruck entfällt. Intraorale Scanner erstellen detaillierte Bilder der Zähne und Mundhöhle, aus denen digitale Modelle für verschiedene kieferorthopädische Anwendungen, wie die Herstellung von Apparaturen aus Kunststoff oder Metall, erstellt werden Schienen (Aligner), Brackets oder sogar kieferorthopädische Apparaturen werden auf Basis digitaler Modelle gefertigt.

Gedruckte Apparaturen aus Metall

Ein bemerkenswerter Fortschritt ist der 3D-Druck von Metallapparaturen, zum Beispiel eine Gaumenweiterungsplatte. Diese Platten werden aus biokompatiblen Materialien hergestellt, was sie besonders robust und langlebig macht. Der 3D-Druck ermöglicht es, komplexe Strukturen mit hoher Präzision zu fertigen, die mit traditionellen Methoden nur schwer oder gar nicht herstellbar wären.

Digitale Behandlungsplanung und
virtuelle Simulationen

Virtuelle Simulationen ermöglichen es, geplante Zahnbewegungen und das voraussichtliche Behandlungsergebnis bereits vor Beginn der Therapie sichtbar darzustellen. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der höheren Planungsgenauigkeit und der individuellen Anpassung der Behandlung. Zudem können Behandlungsabläufe effizienter gestaltet und verschiedene Therapieoptionen miteinander verglichen werden. Die digitale Darstellung erleichtert außerdem die Kommunikation zwischen Behandler und Patient, da geplante Veränderungen anschaulich visualisiert werden können.

Digitales Röntgen

Das digitale Röntgen ermöglicht eine schnelle und detaillierte Darstellung der Zähne, Kieferknochen und umliegenden Strukturen. Mithilfe von Aufnahmen wie dem Orthopantomogramm (OPG) oder dem Fernröntgenseitenbild (FRS) können Fehlstellungen analysiert, das Kieferwachstum beurteilt und die Behandlung gezielt geplant werden. Zudem erleichtert die digitale Speicherung den Austausch der Aufnahmen zwischen verschiedenen Behandlern. Insgesamt trägt das digitale Röntgen zu einer präziseren Diagnostik und einer individuelleren Behandlungsplanung in der KFO bei.